NEUES RATHAUS

MITTERSKIRCHEN

Ein neues Rathaus für ein Dorf im westlichen niederbayrischen Raum.

Das vorhandene Baugrundstück verengt sich im einsehbaren Straßenbereich und hängt dann deutlich vom öffentlichen Raum Richtung norden ab.

Der Entwurf platziert den Baukörper städtebaulich wahrnehmbar zum öffentlichen Raum hin und interagiert mit dem vorhandenen Platz vor dem Pfarrzentrum. Der Neubau steht mit der Ausrichtung und Präsenz am Ort damit in räumlicher Verbindung zur ortsprägenden Dorfkirche und bildet damit die historische Verbindung von weltlichen und geistlichen Institutionen heraus.

Städtebaulich bildet der Neubau eine Winkelsituation bzw. Hofsituation mit dem Pfarrheim und Pfarramt heraus. Es wird der fußläufige Verkehr über den Haupteingang des Rathauses zum neuen Platz geführt und vom KFZ-Verkehr auf der Rückseite getrennt.

Das Gebäude wird als traditionelles Satteldachgebäude mit vertikalen Lamellenstrukturen als Adaption von ortsüblichen Holzverkleidungen hergestellt.

Die integrierte Bankfiliale orientiert sich, aufgrund der Laufkundschaft, zur vorbeiführenden Straße. Der Haupteingang des Rathauses ist am Zentrum des Gebäudes und zum Platz ausgerichtet.

Der Entwurf bettet sich topographisch in die Hangsituation ein und ermöglicht damit einen weiteren internen Zugang angrenzend an die Parkplätze über das Hanggeschoss.

Die interne Struktur ist klar gegliedert und ermöglicht eine intuitive Orientierung. Der Sitzungssaal nimmt als zentrales Organ der Gemeindearbeit einen wichtigen Platz im Obergeschoss, mit Ausblick zur Kirche und Einblick für die Bürger von in die Gemeindearbeit, ein.

Das Gebäude stellt durch seine Präsenz einen städtebaulich wichtigen Akzent dar und kann einen ortsprägenden und identitätsstiftenden Impuls für die Entwicklung des zerklüfteten Dorfs geben.


Nutzfläche 655 m²
BRI 4.892 m²